Mitglieder
Formulare auf der Website
Dieses Kapitel beschreibt die Version 0.119.0. In neueren Versionen kann etwas anders heißen.
Mitglied werden soll sich anfühlen wie ein Willkommen, nicht wie ein Formular. Vier Formulare bringt das Plugin mit – jedes lässt sich per Shortcode auf eine Seite setzen oder als Fenster von jeder Seite aus öffnen, am Computer wie am Handy. Alle Formulare sprechen die Besucher mit „du“ an.
| Formular | Shortcode | Link öffnet Fenster | CSS-Klasse |
|---|---|---|---|
| Mitgliedsantrag | [dgv_mitgliedsantrag] | #mitglied-werden | dgv-link-mitglied-werden |
| Spende | [dgv_spende] | #spenden | dgv-link-spenden |
| Kündigung | [dgv_kuendigung] | #kuendigen | dgv-link-kuendigen |
| Kontakt | [dgv_kontakt] | #kontakt | dgv-link-kontakt |
Buchungsformulare für Angebote und das Widerrufsformular stehen in Kapitel „Angebote, Buchungen und Verkauf“. Antrag und Kündigung gibt es nur mit dem Bereich Mitgliedschaft, das Spendenformular nur mit dem Bereich Spenden; ohne ihren Bereich geben die Shortcodes nichts aus. Solange das Plugin nicht freigeschaltet ist (Kapitel „Freischalten und einrichten“), nehmen Antrag, Spende und Kontakt nichts an; die Kündigung geht immer.
Der Mitgliedsantrag


- In Schritten: Oben stehen „Schritt x von y“ und ein Balken, unten „Zurück“ und „Weiter“. Schritte, die nicht passen, werden übersprungen, etwa die Kontodaten bei Überweisung. Die Eingabetaste blättert weiter, statt vorzeitig abzuschicken.
- Felder: Anrede, Name, E-Mail, Telefon, Anschrift, Geburtsdatum, Beitrag und Zahlweise, IBAN, BIC, Zustimmungen zu Satzung, Datenschutz und Mandat. Als Kontoinhaber gilt der Name aus dem Formular; nur wer „Das Konto läuft auf einen anderen Namen“ einschaltet, trägt einen anderen ein, etwa bei einem Kind die Mutter. Das freiwillige Feld „E-Mail-Einwilligung“ ist zugleich die Werbefreigabe, mit demselben Text wie im Spendenformular; sie gilt erst, wenn die Person den Bestätigungslink in der Mail anklickt (Kapitel „Rundmail und Werbefreigabe“).
- Mit Beitragsordnung wählt man statt eines Betrags Tarif, Sparten und Zahlweise und sieht den Beitrag je Zahlung sofort (Kapitel „Beitragsordnung: Tarife, Sparten, Familien“).
- Unterschrift: auf einem Zeichenfeld mit Finger oder Maus. Wer nicht zeichnen kann, tippt den Namen ein. Die Unterschrift lässt sich für Antrag und Mandat getrennt abschalten.
- Prüfung: Schon beim Klick auf „Weiter“ prüft das Formular so streng wie der Server: Pflichtfelder (auch solche mit nur Leerzeichen), E-Mail samt Endung, Postleitzahl, Telefonnummer, die Prüfziffer der IBAN, BIC, Unterschrift und Mindestbeitrag. Jedes Feld hat eine eigene Meldung direkt am Feld, zum Beispiel „Bitte gib deine IBAN ein. Du findest sie auf deiner Bankkarte oder im Online-Banking.“ Sie verschwindet, sobald das Feld stimmt. Auf dem Server wird alles noch einmal geprüft, mit demselben Text.
Website → Formulare

- Vier Reiter: Mitgliedsantrag, Kündigung, Spende und Kontaktformular. „Speichern“ sichert alle vier auf einmal.
- Auf der Website einbinden: Ganz oben in jedem Reiter stehen der Shortcode mit „Kopieren“, die veröffentlichten Seiten, auf denen das Formular schon steht (mit Ansehen und Bearbeiten), sowie Link-Adresse und CSS-Klasse für das Fenster.
- Überschrift und Einleitung: Der Vorgabetext steht grau im Feld. Leer lassen heißt: Die Vorgabe gilt.
- Standardfelder beim Antrag ein- und ausschalten, jeweils auch als Pflichtfeld. Felder mit „immer“ braucht das Plugin für Mitgliedschaft und Lastschrift. Bei den anderen Formularen stehen die festen Felder zur Ansicht.
- Eigene Felder in allen vier Formularen: Text, mehrzeiliger Text, E-Mail, Telefon, Datum, Zahl, Auswahl oder Ankreuzfeld, wahlweise als Pflichtfeld. Die Angaben stehen in der Mail an den Verein. Beim Antrag und bei der Spende bleiben sie in der Akte, bei Kündigung und Kontakt im Vorgang und werden mit ihm gelöscht.

Spende, Kündigung, Kontakt
- Spendenformular: einmalig oder regelmäßig, per Lastschrift oder Überweisung, auf Wunsch mit Firmennamen. Welche Rhythmen und Zahlarten erscheinen, stellen Sie ein. Dazu ein freiwilliges Ankreuzfeld für die Werbefreigabe (Kapitel „Rundmail und Werbefreigabe“).
- Kündigungsformular: Name, E-Mail, auf Wunsch Mitgliedsnummer und Nachricht. Was danach geschieht, steht in Kapitel „Kündigung“.
- Kontaktformular: Vorname, Name, E-Mail, freiwillig Telefon, Anfrage und Einwilligung. Die Anfrage landet unter „Vorgänge“ und kommt per E-Mail, auf Wunsch an mehrere Adressen. „Antworten“ geht direkt an die Person. Die anfragende Person bekommt bewusst keine automatische Mail.
Formulare als Fenster

Mit der Einstellung Formulare → Formulare auf der Website → Formulare als Fenster sind alle Formulare auf jeder Seite erreichbar, ohne eigene Unterseite.
Ein Link auf #mitglied-werden im Menü oder im Footer öffnet das Fenster. In Page-Buildern wie Divi genügt die CSS-Klasse am Knopf. Nach dem Absenden öffnet sich das Fenster mit der Dank- oder Fehlermeldung von selbst wieder.
Beim Ausfüllen schließt es nicht aus Versehen: nur mit dem ✕ oder mit einem Klick, der ganz außerhalb beginnt und endet. Esc im Eingabefeld schließt nur die Vorschläge des Browsers.
Schutz vor Spam – ohne Captcha
Niemand muss Ampeln oder Zebrastreifen anklicken. Stattdessen arbeiten drei unsichtbare Sperren zusammen: ein verstecktes Feld, das nur Roboter ausfüllen; ein signierter Zeitstempel (mindestens 4 Sekunden, höchstens 2 Tage zwischen Aufruf und Absenden); und eine Drossel von 5 Absendungen je Stunde und Anschluss. Die Drossel zählt nur einen Prüfwert der IP-Adresse, nicht die Adresse selbst. Der Schutz funktioniert auch mit Seiten-Cache.
Barrierefreiheit
Die Formulare sind auf die Anforderungen der WCAG 2.1, Stufe AA, hin gebaut. Ein förmlicher Prüfbericht liegt nicht vor.
- Sichtbare Beschriftungen, Pflichtfelder für Screenreader ausgezeichnet.
- Eine Fehlerübersicht wird vorgelesen; der Fokus springt zum ersten Fehler. Fehler stehen direkt am Feld, alle auf einmal.
- Der Fortschritt wird angesagt. Schalter sind echte Ankreuzfelder.
- Hochkontrast-Modus, reduzierte Bewegung und sichtbare Fokusrahmen werden berücksichtigt.
- Die Unterschrift lässt sich statt gezeichnet auch getippt geben.